Michael pöbelt im Supermarkt

AKTIVITÄT: Michael mag jetzt Robbie WilliamsHannes Jaenicke und Männer in Uniformen. Außerdem habe ich dem Video-Blogger Wohnprinz in Michaels Namen verraten, wie  für mich ein perfekter Wochenstart aussieht: 

Aus einem Neuköllner Supermarkt habe ich eine kleine Anekdote gepostet. Orthografisch korrekt und pointiert. So geht das:

REAKTION: Wohnprinz wundert sich nicht über Michaels Begeisterung für Frisuren. Dabei hat es einen Grund, dass Michael meistens Hüte trägt.
Nicht mal mein kleiner Uniformfetisch sorgt für Irritation. Ist doch gut zu wissen.

Der Neuköllner Supermarkt hat bisher zwölf Likes und sechs Kommentare. Die Empfehlungen reichen von: „Du hättest ihm etwas zu trinken spendieren sollen“ bis hin zu:


Was auch immer die jetzt mit Schnaps und Pennern zu tun haben.


FAZIT:
Wenn ich Anekdoten dieser Art in meinem Profil poste, habe ich selten so viele Likes. Wieso eigentlich? Weil ich weniger Freunde habe oder weil meine Freunde das nicht so lustig finden oder weil sie es einfach schon von mir gewohnt sind?

Außerdem: Wir haben auch einige gemeinsame Freunde. Die finden meine Anekdoten immer lustig und kommentieren sie. Von denen hat aber keiner auf die Supermarkt-Geschichte reagiert. Hätten sie es getan, wenn der Post über meinen Account gelaufen wäre? Wie stark hängt eine Reaktion vom Inhalt eines Posts ab und wie stark von der Person, die postet?

Auf Michaels Seite ist insgesamt weniger passiert als sonst, trotzdem hat er in drei Tagen genauso viel Likes und Kommentare bekommen, wie sonst in einer Woche.